Beste Reisezeit Namibia – Insider-Tipps und persönliche Erfahrungen

Wenn du dies liest, dann weist du bereits, dass Namibia ein spektakuläres Reiseziel mit atemberaubender Landschaft, spannenden Safaris und unvergesslichen Tierbegegnungen bietet. Wann aber ist die beste Reisezeit um dieses vielseitige Land zu erleben?

In diesem Artikel teilen wir unsere Erfahrungen und Informationen zu den namibischen Jahreszeiten, dem Klima, den Regen- und Trockenzeiten und den Temperaturen. Außerdem erfährst du welche Jahreszeit die beste Reisezeit für Tierbeobachtungen, Safaris und andere spannende Aktivitäten in Namibia bietet.

Nachdem du diesen Artikel gelesen hast, solltest du selber entscheiden können welche der Reisezeiten dir die besten Möglichkeiten bietet um dieses Land in vollen Zügen zu erleben.

Los geht’s!

Die beste Reisezeit Namibia im Überblick

Wer kurze und knackige Info’s sucht ist hier am richtigen Platz. Hier fassen wir die verschiedenen Merkmale, Vor- und Nachteile der Reisezeiten kurz zusammen.

Detailliertere Information findest du in den darauf folgenden Paragrafen.

Dezember bis März

Klima und Landschaft

Sommer und Sonne. Das Klima wechselt von sehr heiß und trocken im Dezember zu angenehm warm (in Namibia immer relativ 😉) im März. Der Beginn der Regenzeit bietet ein spektakuläres Schauspiel mit Gewittern, kurzen Regenschauern und die besten „Sundowner“ der Welt.

Die Landschaft verändert sich plötzlich von kahl und trocken zu einem grünen Schimmer und Blumen bedecken den Boden so weit das Auge reicht.

Aktivitäten

Am besten geeignet für Tierbeobachtungen. Vor dem Regen konzentrieren sich durstige Tiere an Wasserstellen. Der erste Regen erweckt die Tierwelt erneut. Kleine Tiere kommen zur Welt und in der Vogelwelt wimmelt es mit Leben.

Die langen Tage bieten die meisten Stunden um aktiv zu sein und etwas zu unternehmen, bieten die meiste Sonne und man erlebt spannende Farbkontraste von denen so mancher Fotograf träumt.

Unterkunft und Mietwagen

Zu dieser Jahreszeit sollte sich überall eine Unterkunft zu guten Preisen finden lassen. Unterkünfte als auch Mietwagen sind selten ausgebucht und du hast die grösste Auswahl.

Wer vor hat zu Campen sollte auf die Sonne vorbereitet sein, aber auch auf den unerwarteten Regenschauer den es immer mal geben kann.

Für diese Jahreszeit ist ein Mietwagen mit Campingausrüstung optimal und eine der besten Möglichkeiten um die Freiheit Namibia’s hautnah zu erleben.

Kosten

Ganz klar die beste Reisezeit für den Sparfuchs. Es ist Nebensaison – das heist, dass Übernachtungskosten oft bis zu 50% niedriger sind und Mietwagen kosten 20-35% weniger als in der Hochsaison.

Ganz klar die beste Reisezeit für den Sparfuchs.

Impala genießen saftiges Gruen nach der Regensaison

April bis Mai

Klima und Landschaft

Das Klima wird milder und es wird Winter. Das Ende der Regenzeit bedeutet, dass die Luft angenehm warm mit etwas mehr Feuchtigkeit ist und die Nächte angenehm kühl. Die Landschaft ist bedeckt mit Gräsern und trocknender Vegetation – diese bietet ein wunderschönes und wechselhaftes Farbspiel. Vom Klima her ist dies vielleicht die beste Reisezeit in Namibia.

Aktivitäten

Tagsüber sind die Temperaturen nicht mehr ganz so extrem und eignen sich besser um aktiv unterwegs zu sein. Gut geeignet zum Hiken und zum Campen.

Unterkunft und Mietwagen

Die Zwischensaison bedeutet, dass Unterkünfte und Mietwagen noch nicht überfüllt oder ausgebucht sind.

Kosten

Es sollte eine gute Auswahl an Unterkünften und Mietwagen zur Verfügung stehen und wer am richtigen Ort sucht findet zu dieser Zeit super Angebote die finanziell erschwinglich sind.

Juni bis September

Klima und Landschaft

Es ist „Winter“. In Namibia heist das, dass Sonnenschein und 25 Grad🙂 Die Temperaturen im Juni und Juli sind Tagsüber angenehm warm, Nachts aber auch schon mal knackig kalt (sogar unter 0 Grad).

Vor allem im Südwesten und Nordwesten in der Wüste schwanken die Temperaturen.

Die Landschaft ist wieder trocken, die Luft sauber und die Sicht reicht hunderte Kilometer weit.

Der Frühling beginnt, Baume blühen und im nuh ist es schon wieder richtig warm.

Aktivitäten

Dies ist eine der besten Zeiten um den Etosha Nationalpark zu besuchen. Die Tiere sammeln sich wieder an den Wasserlöchern aber die Temperaturen sind angenehm.

Die kalte stille Luft bietet einen perfekten und unvorstellbar klaren Sternenhimmel der Reisende aus aller Welt lockt. Eine Ballonfahrt bietet die Möglichkeit lautlos über der Namib in der kalten Morgenluft zu schweben und eine der längsten Wellen der Welt lockt Surfer zum bekannten Skeleton Bay ins kalte Wasser.

Unterkunft und Mietwagen

Die Hochsaison beginnt und wer nicht weit im Voraus gebucht hat muss auch schon mal länger nach dem richtigen Angebot suchen. Die Sommerferien in Europa bedeuten für Namibia hohe Besucherzahlen in den Nationalparks und bei Sehenswürdigkeiten.

Kosten

Zu dieser Zeit sind die Kosten für Unterkünfte und Mietwagen am höchsten. Wer früh bucht hat die Möglichkeit von den sehr begehrten Budget Mietwagen Optionen Gebrauch zu machen.

Oktober bis November

Klima und Landschaft

Dieses ist die trockenste und heißeste Zeit in Namibia und wer mit dem Mietwagen unterwegs ist will sicher gehen das die Klimaanlage funktioniert.

Aktivitäten

Wer zu dieser Zeit in Namibia unterwegs ist sollte gut auf die Hitze vorbereitet sein. Aktiv sein will man am besten früh morgens oder spät nachmittags um die Tageshitze zu vermeiden. Im Schatten, in der Nähe einer Klimaanlage (z.B. im Auto unterwegs) oder am Pool ist man hier am besten aufgehoben.

Unterkunft und Mietwagen

Unterkünfte und Mietwagen können zum teil immer noch ausgebucht sein. Auch hier lohnt es sich weit im Voraus zu buchen.

Kosten

Die Hochsaison geht vorbei und es lassen sich wieder günstigere Angebote finden. Bei der Suche nach dem richtigen Mietwagen sollte man verschiedene Vermieter und Mietwagen vergleichen um das beste Angebot zu finden, denn bei jedem wird die Hochsaison (und damit der Preis), anders definiert.

Wann ist das beste Klima um Namibia zu bereisen?

Grundsätzlich bietet das Klima in Namibia über das ganze Jahr hindurch sehr angenehme Temperaturen von zwischen 15-25 Grad tagsüber im Winter (Juni und Juli) und über 30 Grad und mehr über die Sommermonate. Nachts können die Temperaturen natürlich sinken und vor im Winter kalt werden, doch auch diese sind im Vergleich zum europäischen Klima eher mild.

Die weltweit besten "Sundowner" erlebt man von Januar bis April

Starke Temperaturunterschiede

Trotzdem sollte man beim Kofferpacken beachten, dass man passende Kleidung dabei hat um die für die großen Temperaturunterschiede, besonders zwischen Tag und Nacht, gut vorbereitet zu sein, da die Nächte im Winter auch an den Nullpunkt herankommen können. Dies gilt in den Monaten Juni und Juli und im Süden und in der Wüste, wo die Tage heißer und die Nächte kälter sind.

Viel Platz und endlose Weiten gibt es immer zu genüge, vor allen in der Namib Wüste

Namibia hat nicht wirklich 4 Jahreszeiten die man deutlich am Klima und an den Temperaturen erkennen kann. Wo man in Deutschland gut an der Natur erkennen kann, dass es Frühling, Sommer oder Herbst ist, gibt es in Namibia kaum Unterschiede. Stattdessen spricht man eher von einer Regenzeit und einer Trockenzeit, und diese sind gut zu unterscheiden.

Regenzeit in Namibia

In den Monaten Dezember – April oder Mai herrscht in Namibia Regenzeit und Sommer. Das heisst, das es öfter mal bewölkt ist, die Temperaturen und das Klima in Namibia eher mild sind und der Grossteil des Regens in diesen Monaten fällt und auch die Luft ist ab und zu schwül. Das Wetter kann dadurch eher wechselhaft sein und je nach Region heftige Regenschauer und sogar Hagel mit sich bringen. Donnernde Gewitter und zuckende Blitze bieten in dieser Zeit ein Spektakel welches man in Europa oftmals nicht zu sehen bekommt.

Regenwolken über der Wüste im Südwesten des Landes bieten die beste Reisezeit für ein spannendes Schauspiel

Obwohl es vorkommt, dass starker Regen die Planung etwas durcheinander werfen ist es sehr selten, dass es tagelang regnet. Namibia erlebt während dieser Zeit eher kurze Regenschauer mit viel Gewitter drumherum als den typischen europäischen Nieselregen. Also keine Sorge, es gibt weiterhin viel Zeit und Sonne für reichliche Namibia Reisen und Aktivitäten!

Wieviel Niederschlag im Land fällt ist für die Regionen sehr unterschiedlich. Im Norden des Landes, also in der Capriviregion zum Beispiel, fällt generell sehr viel mehr Regen, wogegen der Süden und Westen des Landes eher wenig Regen erhält. Dies erkennt man auch deutlich an den landschaftlichen Verhältnissen.

Der Oranjefluss an der Südgrenze des Landes fließt ganzjährig.

Planung der Routen

Zur Regenzeit kann es im Norden Namibias öfter zu Überflutungen kommen, und die grossen Flüsse wie der Kunene und Kavango schwellen stark an und treten teilweise sogar über ihre Ufer. Daher ist es wichtig bei der Planung von Routen im Kopf zu halten, dass manche Strassen durch heftige Regenfälle nicht nutzbar sein könnten, und vor allem abgelegene Orte nicht erreichbar sein könnten.

Im Caprivi überschwemmen große Flächen und werden zum Sumpfgebiet und Naturparadies

Obwohl der Niederschlag im restlichen Lande weniger ausfällt, kann auch hier ein laufender Fluss oder ein grosses Gewitter beim Reisen von Bedeutung sein, also Obacht bei der Planung von Autofahrten und Reisen, aber auch bei Aktivitäten die im Offenen stattfinden.

Spontane Abkühlung gefällig?

Die Regenzeit in Namibia ist ein bisschen wie Frühling in Europa. Die Natur und das Land blüht auf, überall ist es grün und neues Leben spriesst hervor. Das heisst, das man in verschiedenen Teilen des Landes plötzlich Wasserstellen und Flüsse findet, die das restliche Jahr dort nicht existieren. Mitten in der Wüste findet man wunderschöne Wasserpools in denen man schwimmen und sich abkühlen kann.

Ein Beispiel hierfür ist der Fish River Canyon im südlichen Namibia oder auch der Sesriem Canyon. Die Landschaft erwacht in den neuen, prächtigen Farben der vielen Blüten, und dem satten Grün von wachsendem Gras. Dies kann ein farblicher Traum für Photographen aller Art sein. Solltet ihr also milde Temperaturen bevorzugen und lieber ab und zu einen Regenschauer geniessen zu dürfen, dann ist für euch die Regenzeit die beste Reisezeit für Namibia.

Der Fishriver Canyon fließt nach starkem Regen und windet sich durch die Wüste im Südwesten des Landes

Trockenzeit in Namibia

Ab Ende April, oder spätestens Mitte Mai, geht die Regenzeit in Namibia dem Ende zu. Die dicken Wolken ziehen weiter und die Sonne brennt nun mit voller Kraft vom Himmel. Das heisst, dass Temperaturen nun tagsüber bis zu 40 Grad, und in der Wüste sogar noch mehr, erreichen können. Also die perfekte Reisezeit für alle, die es sommerlich und trocken mögen.

Das Klima wird zwischen den Monaten September – November nun sehr viel heisser und trockener und auch die Landschaft passt sich an. Grünes Gras vergeht, Blüten welken und Wasserstellen und Flüsse trocknen aus. Das Land präsentiert sich nun vielmehr in verschiedenen Braun- und Grautönen und am Horizont erkennt man eher Windhosen und Staubwolken. Das Wetter ist beständig und man kann sich fast jeden Tag über kräftige Sonne und einen klaren Himmel erfreuen, was natürlich zu vielen Aktivitäten und Safaris einlädt.

Ein Sandsturm mit Gewitterwolken lassen auf Regen hoffen

Vorbereitungen auf die Sonne

Wenn man sich entscheidet, während der Trockenzeit nach Namibia zu reisen, sollte man auf jeden Fall die Hitze und die Kraft der Sonnenstrahlung nicht unterschätzen. Genau wie das ganze Land ist die Luft auch sehr trocken, was schnell zu Dehydrierung führen kann. Somit ist es sehr wichtig für genügend Wasservorräte beim Reisen zu sorgen und regelmäßig Wasser zu trinken. Auch das Risiko für Sonnenbrand ist im Sommer extrem hoch. Nur wenige Minuten im Sonnenlicht zur Mittagszeit kann ausreichen um sich einen Sonnenbrand einzufangen. Dies gilt übrigens auch übers ganze Jahr.

Daher ist Sonnencreme mit einem mindest Sonnenschutzfaktor von 30, sowie eine effektive Kopfbedeckung absolut unabdingbar. Eine gute Sonnebrille kann die Augen im grellen Sonnenlicht schonen. Trotz Hut und Sonnencreme ist es weiterhin empfehlenswert, Aktivitäten die im Offenen stattfinden eher in den frühen Morgenstunden oder spät nachmittags zu planen, um die Mittagshitze zu vermeiden.

Die Sonne brennt vom Himmel und entzieht dem Boden die letzte Feuchtigkeit
Es lohnt sich gut vorbereitet zu sein, vor allem die Sonnenstrahlung darf nicht unterschätzt werden

Die beste Reisezeit Namibia – Landschaft

Auch wenn unsere Meinung wahrscheinlich voreingenommen ist, doch eigentlich hat Namibia zu jeder Reisezeit eine wunderschöne Landschaft zu bieten. Die Kontraste sind zur Regenzeit und Trockenheit sehr sichtbar, daher zählen wir hier nochmal paar Faktoren auf die für den einen oder anderen von Bedeutung sein könnten.

Die Landschaft während der Regenzeit

Regen und Leben

Zur Regenzeit, also im Sommer, ist das Land größtenteils grün und am Gedeihen. Das heisst, dass man zu dieser Zeit einheimische Blüten und Bäume bewundern kann die mit bunten Farben geschmückt sind. Ein Beispiel hierfür sind die Morgensterne, die während der Regenzeit so manche Fläche mit ihren sonnengelben Blüten zieren. Auch wilder Spinat kann in manchen Gegenden wunderschön weiß blühen und eine Freude für das Auge bieten.

Wer allerdings die runden Blüten des berühmten Kameldornbaumes bewundern möchte, für den ist die beste Reisezeit eher im September/Oktober, denn dann kann man diese Akazien überall im Land in voller Pracht sehen und den süßen Duft der Blüte schnuppern.

Die Blüten des ikonischen Kameldornbaums kündigen den Frühling an

Wie bereits oben erwähnt kann man in den Monaten mit Regenfall kurzzeitig Gewässer und Wasserstellen finden, die durch das restliche Jahr hindurch trocken sind. Vor allem in großen Felsformationen, wie man sie zum Beispiel am Brandberg oder im Sesriem Canyon findet, kann dies zu einzigartigen Bildern und Abkühlungsmöglichkeiten führen die nur in dieser Reisezeit genutzt werden können.

Die Landschaft zur Trockenzeit

Farben und Kontraste

Zur Trockenzeit bietet Namibia eher Landschaften die eine rustikale und teilweise nackte Schönheit aufweist. Im Süden, zum Beispiel, gibt es endlose Weiten die sich bis zum Horizont erstrecken, wo es im Osten, Richtung Botswana, die roten Sanddünen des Kalahari Nationalpark gibt die in der Abendsonne besonders hübsch sind. Bunte Farben spielen nun keine große Rolle mehr und Kontraste bestehen vielmehr in verschiedenen Tönen von Braun, Grau und Gelb. Doch trotzdem ist das Spiel zwischen Licht und Schatten eines, was für viele Fotografen ein attraktives Objekt und eine besondere Erfahrung im Urlaub bietet.

Schwere Regenwolken am Horizont über der Namib Wüste

Hinzu kommt, dass die Sonnenuntergänge nun oft durch den aufgewirbelten Staub und Windhosen in spektakulären Farben erscheinen wie man sie in Europa kaum zu sehen bekommt. Flimmernde Hitze, staubige Winde und endlose, kahle Landschaften haben somit auch in diesen Monaten für die Fotografie etwas. Generell ist auch für einheimische ein namibischer Sonnenuntergang auch noch eins der größten Highlights.

Die stille kalte Luft bietet einen unvergesslichen Sternenhimmel der hier über dem Sossusvlei zu sehen ist

Die beste Reisezeit Namibia – Unterkunft

Namibia ist ein beliebtes Reiseziel für Europäer

Da viele Europäer im Spätsommer Urlaub machen ist auch dies die Hochsaison in Namibia, Botswana, Südafrika und anderswo in Afrika. Vor allem für Familien mit Kindern bieten die langen Sommerferien in Deutschland die beste Reisezeit für Namibia und eine Möglichkeit mehrere Wochen bei angenehmen Wetter in Namibia Urlaub zu machen. Da selbst im afrikanischen Winter die Temperaturen sehr angenehm sind, ist dies natürlich auch eine gute Reisezeit für diejenigen, die das trockene Wetter, die brennende Sonne und die hohen Temperaturen in den Sommermonaten in Namibia vermeiden wollen.

Laut Informationen aus dem Internet besuchen fast eine viertel Million Touristen Namibia jedes Jahr und obwohl der Tourismussektor eine der Haupteinahmequellen des ganzen Landes sind, gibt es besonders in abgelegenen Regionen doch nur eingeschränkte Möglichkeiten für Unterküfte, vor allem für größere Gruppen und Familien.

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Zur Hochsaison steigen die Preise

Die hohe Anzahl an Besuchern und Touristen aus dem Ausland zu dieser beliebten Reisezeit hat natürlich Auswirkungen auf die Verfügbarkeit und auch die Preise der Unterkünfte. Wenn man also auch zu dieser Zeit seinen Urlaub planen möchte sollte man auf jeden Fall mehrere Monate im Voraus bereits Unterkünfte und auch besonders beliebte Aktivitäten und Safaris angefragt haben um Enttäuschung zu vermeiden und auf gut Glück zu hoffen.

Ein Ballonfahrer testet seine Ausrüstung
Ein Heißluftballon schwebt über den Weiten der Namib Wüste
Die Dünen an der Skeleton Coast kann man mit dem Quadbike super erleben.

So kann also in der Hochsaison eine Unterkunft mehr als doppelt so viel kosten als in den Monaten außerhalb der beliebtesten Reisezeit für Namibia. Dies gilt vor allem für sehr beliebt Reiseziele wie Etosha, die Namib und auch die Capriviregion. Ein Vergleich der Unterkunftspreise wäre in Etosha zum Beispiel ein Preisanstieg von knapp 15% für ein Doppelzimmer während der Hochsaison.

Ein einfaches Zelt schützt Tagsüber vor der Sonne und erlaubt Nachts einen kühlen Luftdurchzug
Heise Tage und lange Abende lassen sich mit kaltem Getränk am besten genießen.

Enges Budget? Dann eher Nebensaison

Falls man flexibel ist und nicht an Schulferien gebunden ist, wäre daher eine angenehme Reisezeit in den Monaten April und Mai, wenn die Hochsaison noch nicht begonnen hat, aber Temperaturen bereits sinken, die Regenzeit zu Ende gegangen ist und Tierbeobachtungen vielfältig sind. Die Kosten können hier deutlich niedriger anfallen obwohl man weiterhin alles zur Genüge erleben kann, was Namibia zu dieser Reisezeit zu bieten hat.

Die beste Reisezeit Namibia – Mietwagen

Auch mit Mietwagen gibt es in Namibia zur Hochsaison starke Unterschiede im Preis und Verfügbarkeit. So kann ein 4×4 Mietwagen zur beliebtesten Reisezeit nach Namibia bis zu 20% mehr kosten als in der Nebensaison. Sollte man also entscheiden, zur Hochsaison nach Namibia zu reisen, sollte man auch hier frühzeitig Buchungen und Reservierungen einleiten und das gesamte Budget auf die preislichen Unterschiede anpassen.

Namibia, so wie viele Länder in Afrika, ist ein Land mit sehr vielfältigen Landschaften, daher sollte man sich auch vorher gut informieren zu welchen Jahreszeiten bestimmte Gegenden durch das Wetter und Klima beeinflusst werden. Dies kann nämlich ein wichtiger Faktor sein in der Auswahl des Mietwagens.

Ein Schauspiel der Kontraste

Vorsicht bei der Autowahl

So kann es während den regnerischen Monaten öfter vorkommen, das Straßen und Wege von starkem Regen ausgespühlt worden sind, und tiefe Graben mit einem normalen Auto nicht überwindbar sind. Dicker Sand, felsiges Terrain, große Pfützen oder gar Flussüberquerungen sind meistens auch nur mit einem Allradwahren zu meistern. Daher macht es Sinn, sich vorher schon Gedanken zu machen, welche Regionen man besuchen möchte und Infos zu sammeln, wie die Straßenkonditionen dort sind bevor man sich entscheidet, welcher Mietwagen die richtige Wahl wäre.

Der richtige Mietwagen mit guter Ausstattung ist zu jeder Jahreszeit essenziell

Straßenkonditionen können abenteuerlich sein

Selbst in den Nationalparks Namibias , wo Straßen regelmäßig gepflegt werden kann ein hohes Verkehrsaufkommen zu sogenanntem Wellblech auf den Straßen führen, welches mit kleineren Wagen sehr unangenehm zu befahren sein kann und sogar zu großen Schäden am Auto führen kann. Um somit hohe Reparaturskosten zu vermeiden macht ein Mietwagen, der für diese Konditionen geeignet ist definitiv Sinn.

Das grüne Gras und große Kameldornbäume schmücken den sonst kahlen roten Sand der Namib

Die beste Reisezeit Namibia – Aktivitäten

Safari und Tiere gibt es immer

Da das Wetter zu allen Jahreszeiten angenehm ist, gibt es immer viele Möglichkeiten in Namibia verschiedenste Aktivitäten und Erlebnisse in die Reise einzuplanen. Da die Regenmonate oftmals eine Frühlingsstimmung verbreiten ist dies auch die Zeit wo man vor allem viele Vögel und neugeborene Tierbeobachtungen machen kann.

In weltweit bekannten Zielen wie dem Etosha Nationalpark oder Namib Naukluft Nationalpark ist dies die beste Reisezeit für Namibia um Tiere wie Impalas, Springböcke und Zebras zu beobachten und sich an den springenden und spielenden Neuankömmlingen der Natur begeistern.

Vertrocknetes Grass bedeckt das Damaraland
Nashörner versammel sich an einer natürlichen Wasserstelle

Wer suchet, der findet

Inmitten eines milden Klimas kann man den ganzen Tag unterwegs sein und dadurch viele Tiere sehen, wenn man etwas Geduld und Ruhe mit auf die Safari mitbringt. Allerdings ist es auch wichtig zu wissen, dass die Vielfalt an Wasserlöchern auch bedeutet, dass die Tiere sehr viel mehr verbreitet sind und nicht gezwungen sind, zu den größeren Wasserlöchern zu kommen. Somit muss man wahrscheinlich weiter fahren oder viel Geduld mitbringen um eine besondere Tierbeobachtung machen zu können.

Falls man sich unsicher ist, wo man am besten Tiere sehen kann, kann man auch immer weitere Informationen vom Personal der Lodge, Hotel oder Nationalpark anfragen wo man gerade wohnt oder alternativ eine geführte Safari buchen, wo man durch einen geschulten Guide begleitet wird. Dies bietet auch oftmals die Möglichkeit mehr über die Tiere, das Land und Afrika generell zu lernen.

Ein junger Elefant überquert im Etosha National Park die Strasse

Die beste Reisezeit in Namibia ist immer

Wie wir in diesem Artikel versucht haben zu beschrieben, gibt es zu jeder Jahreszeit verschiedene Faktoren zu beachten, aber – eine schlechte Zeit um in Namibia zu reisen gibt es einfach nicht. Mit über 360 Sonnentagen im Jahr und Aktivitäten die sich das ganze Jahr lang anbieten gibt es immer etwas zu erleben. Wer außerhalb der Hauptsaison reisen kann darf mehr Auswahl und niedrigere Preise genießen. Wer diese Möglichkeit nicht hat, muss einfach etwas weiter im Voraus schon planen und buchen um die besten Angebote zu sichern.

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